DIE GESCHICHTE VOM FRANZ BIBERKOPF
 
Von einem einfachen MANN wird hier erzählt, der in
BERLIN am ALEXANDERPLATZ als Strassenhändler steht.
Der MANN hat vor anständig zu sein, da stellt ihm
das Leben hinterlistig ein Bein. Er wird betrogen,
er wird in Verbrechen reingezogen, zuletzt wird ihm
seine BRAUT genommen und auf rohe Weise umgebracht.
Ganz aus ist es mit dem MANN FRANZ BIBERKOPF. Am
Schluss aber erhält er eine sehr klare Belehrung:  
 
      MAN FÄNGT NICHT SEIN LEBEN MIT
      GUTEN WORTEN UND VORSÄTZEN AN,
      MIT ERKENNEN UND VERSTEHEN
      FÄNGT MAN ES AN UND MIT DEM
      RICHTIGEN NEBENMANN.
 
 
Ramponiert steht er zuletzt wieder am ALEXANDERPLATZ,
das Leben hat ihn mächtig angefasst.
 
Alfred Döblin
Bild ![Gedicht auf dem Umschlag der S. Fischer-Ausgabe]