spaziergang der erinnerungenich gehe durch die straßen, altbekannt,nehm gierig in mich auf die ruhe seit je her erinnerung genannt, befreit aus morscher, alter truhe, in die seit grauer zeit verbannt auf altem wandeln neue schuhe. nichts stört hier den friedensgang frieden oder tod, was macht das schon? ins schwarze zerrt mich stiller drang doch die stille ist jetzt hohn und das kind, es hängt am strang für was, solch fruchtbar lohn? für was, solch grausam schal? sein gesicht ist blass und ausgezehrt, die vormals hoffnungsblauen augen fahl sein blick der fragen, der mit leid genährt lässt mir keine echte wahl, sein leben hat so kurz gewährt ich hole es herab, bette es auf heimatlaub weine, traure, bete und derlei es war kein tod, nur plumper raub ungehört vergeht der letzte, stumme schrei der krähenrest zerfällt zu staub ...und die kindheit war vorbei Johannes Braun
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